Wenige Wochen bis zum nächsten großen ETS2-Patch - Neue Infos

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Nach längerer Zeit gibt es neue Infos zur weiteren Entwicklung des Euro Truck Simulator 2. Wie der Hersteller SCS-Software berichtet arbeiten diese nun mehr mit Logitech zusammen und können mit der Logitech Developer-API die Funktionen der Logitech-Geräte besser nutzen. Konkretere Infos gibt es dazu nicht, es ist aber davon auszugehen das es zahlreiche Verbesserungen z.B. in Sachen Force-Feedback geben wird. Besitzer von Logitech-Lenkrädern wie das G25 oder das G27 können sich also beim nächsten Patch höchstwarscheinlich auf ein besseres Fahrverhalten freuen.

Weiterhin wurde die Europa-Map in kleine einzelne Teile aufgeteilt, dies ermöglich in Zukunft das Arbeiten an einer Map mit mehreren Personen zur selben Zeit, da so jeder in einem anderen Teil arbeiten kann. Außerdem sind Verbindungsstraßen zu noch nicht vorhandenen Regionen gezogen worden, mit einem ersten DLC mit neuen Städten, Ländern und Straßen kann also in den nächsten Wochen, eventuell zusammen mit dem Patch, gerechnet werden. Auch die bisherige Map wird nicht außer Acht gelassen, unter anderem wurden die Städte um Bushaltestellen und Busdepots erweitert, einige Prefabs haben neue Haltelinien erhalten, in Bremen wurden Fehler am Gehweg behoben, die Liste könnte man lange fortführen. Da die Beta-Tester schon zahlreiche neue Versionen zum Testen erhalten haben ist wohl mit einer sehr großen Liste an Verbesserungen und Neuerungen zum nächsten Patch zu rechnen.

Neben Map und Hardware wird auch an der (besseren) Unterstützung von mehreren Monitoren, an neuen Trucks und an der Unterstützung von Hardware-Gadgets wie Oculus Rift, die bereits in einer neuen Betaversion von Half-Life 2, Tema Fortress 2 und (mit zusätzlichem Mod) in Minecraft nutzbar ist und das Spielerlebnis erweitert. Diese Brille ermöglicht es, das Spielgeschehen mit dem eigenen Kopf zu steuern, natürlich in 3D. Dabei wird die Kopfbewegung nahezu verzögerungsfrei in das Spiel übertragen, in ETS2 könnte man so ohne Bedienung von Tasten oder Benutzen von mehreren Monitoren in die Seitenspiegel schauen. Auch Horror-Spiele und Achterbahnfahrten für Rift gibt es bereits, allerdings wird hier ausdrücklich vor Übelkeitsgefahr gewarnt, da das Erlebnis sehr realitätsnah ist. Allerdings wird das Gerät für Endanwender voraussichtlich erst im 3. Quartal 2014 erhältlich sein, und für den stolzen Preis von rund 300€ lässt sich manch kleiner Fernseher oder Spielekonsole finanzieren, für die meisten normalen Anwender wäre das eine unnötige Investition. Und da selbst noch große Entwickler wie Valve Probleme bei der technischen Umsetzung haben, ist das bei ETS2 wohl eher Zukunftsmusik.

Eine Frage steht aber bis heute offen: Was wird wohl als erstes DLC erscheinen? Wird es Skandinavien, die Iberische Halbinsel, oder ein Abstecher nach Russland? Was hättest du am liebsten als erste Maperweiterung für ETS2? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare!


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